Am kommenden Wochenende wartet auf die Gießen Golden Dragons eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe. Die Mittelhessen reisen zu den Albershausen Crusaders, die aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz stehen und mit einem Sieg gegen die Dragons den Einzug in die Playoffs perfekt machen können.
Entsprechend groß dürfte die Motivation auf Seiten der Gastgeber sein. Die Crusaders haben sich im Laufe der Saison in der Spitzengruppe der GFL2 Süd etabliert und wollen nun vor heimischem Publikum den entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs machen. Dass Albershausen über viel Qualität verfügt, mussten die Dragons bereits im Hinspiel erfahren. Im heimischen Stadion der TSG Wieseck unterlag Gießen den Crusaders mit 13:35. Auch wenn das Ergebnis damals deutlich ausfiel, möchte die Mannschaft im Rückspiel zeigen, dass sie es besser kann und sich seit der ersten Begegnung weiterentwickelt hat. Für die Dragons geht es nach einem bislang schwierigen Saisonverlauf darum, sich in den verbleibenden Partien noch einmal bestmöglich zu präsentieren. Die Mannschaft hat in dieser Saison immer wieder gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner mithalten kann. Entscheidend wird sein, diese Leistung nicht nur phasenweise, sondern über die gesamte Spielzeit abzurufen. Gerade gegen den Tabellenzweiten müssen die Dragons von Beginn an konzentriert auftreten, Fehler minimieren und ihre eigenen Chancen konsequent nutzen. Albershausen wird mit dem möglichen Playoff-Einzug vor Augen hochmotiviert in die Begegnung gehen. Head Coach James Yock erwartet entsprechend eine schwierige Aufgabe: „Albershausen spielt eine starke Saison und hat am Wochenende die Möglichkeit, die Playoffs klarzumachen. Wir wissen also, dass uns ein hochmotivierter Gegner erwartet. Für uns geht es darum, auf uns selbst zu schauen, konzentriert zu spielen und über vier Viertel zu zeigen, was wir können.“ Die Rollen vor der Partie sind klar verteilt: Albershausen geht als Tabellenzweiter und Playoff-Anwärter als Favorit in die Begegnung. Die Dragons wollen den Crusaders jedoch ein deutlich schwierigeres Spiel als im Hinspiel liefern und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegenhalten.
Foto: Christian Bauer